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so jetzt ist der artikel freigegeben - also beide teile hier, brandaktuell:

Steht Europa eine Pest-Epidemie bevor? - Teil 1

Zwei F?lle der linken Ellenbogen-Beulenpest in Deutschland und den Niederlanden/ ?bertragungsweg unklar/ EU-Gesundheitsminister warnen vor Internetnutzung

Berlin, Amsterdam, Wien (dba). Nahezu zeitgleich meldeten die nationalen Gesundheitsbeh?rden in den Niederlanden und in Deutschland gestern zwei F?lle der linken Ellenbogen-Beulenpest (LEB). Die gef?hrliche und hochansteckende Krankheit wird durch einen der gemeinen Beulenpest verwandten Erreger ausgel?st. Beide Krankheiten galten in Europa l?ngst als ausgerottet, weshalb weder Impfstoffe noch Medikamente in ausreichendem Ma?e zur Verf?gung stehen. "Sollte es in den n?chsten Tagen zu weiteren F?llen von LEB kommen, dann m?ssen wir gro?e Mengen an Vakzinen aus Dritt-Welt-L?ndern beschaffen und unverz?glich mit der Durchimpfung der europ?ischen Bev?lkerung beginnen, um eine epidemische Ausbreitung zu verhindern", sagte Prof. Stefan Sorglos, der Sprecher des Robert-Koch-Institus in einer eilig einberufenen Pressekonferenz letzte Nacht in Berlin.

Sorgen bereitet den Gesundheitsexperten insbesondere, dass der ?bertragungsweg des LEB-Erregers r?tselhaft bleibt. "Wir konnten bisher lediglich Mutma?ungen anstellen", so Sorglos. "Und die m?ssen wir den Berichten des letzten Ausbruchs der LEB aus dem Mittelalter entnehmen." In den mittelalterlichen Berichten werden Postboten beschuldigt, Briefe vergiftet zu haben, weshalb die LEB lange Zeit auch als "Post-Pest" bezeichnet wurde. Daraus schlie?en Mediziner, dass die Erreger nicht durch direkten Kontakt ?bertragen werden, sondern eines Kommunikationsmediums bed?rfen.

Nach Aussagen des niederl?ndischen Gesundheitsministers Hans Hoogervorst werde derzeit die M?glichkeit der Ansteckung via Internet und E-mails diskutiert. Der Erreger habe sich wahrscheinlich an die modernen Kommunikationsgewohnheiten angepasst. Es k?nne kein Zufall sein, so Hoogervorst, dass die erkrankten Frauen im holl?ndischen Friesland und in Berlin sich kannten. Beide h?tten sich zwar seit Sylvester nicht mehr gesehen, jedoch regelm??igen Kontakt ?ber e-Mails und Telefon gepflegt. Die EU-Gesundheitsminister warnen daher vor der Nutzung des Internets und fordern Patienten dringend dazu auf, direkt in die Arztpraxis zu gehen, und keinesfalls telefonisch Termine zu vereinbaren. Insbesondere gelte das f?r Patienten, die erste Anzeichen der LEB bei sich feststellen. Dazu z?hlen eine Schwellung des linken Ellenbogens, die meist erst dann bemerkt werde, wenn die typische Arbeitshaltung am Schreibtisch eingenommen werde, sowie M?digkeit, Konzentrationsschw?che, leichtes Fieber, stechende Kopfschmerzen und Appetit auf Schokolade. Das Heimt?ckische an der Krankheit sei, dass sich die Schwellung nach Schokoladenkonsum zun?chst wieder zur?ckbilde, um wenige Tage sp?ter umso st?rker und in Verbindung mit Eiterbildung wieder hervorzutreten.

Befragt zu ihrer Einsch?tzung der von den europ?ischen Gesundheitsministern vorgebrachten Vermutungen und Empfehlungen antwortete die deutsche Kollegin Ulla Schmidt: "Ich habe mich entschlossen, nun das Abitur nachzumachen, um diese kompletten Zusammenh?nge nachzuvollziehen und mich dazu mit der erf?rderlichen Kompromitenz ?u?ern zu k?nnen."

Steht Europa eine Pest-Epidemie bevor? - Teil 2

Parteipolitischer Streit um Ma?nahmen

J?rgen R?ttgers, der Kandidat der Opposition f?r die im Mai bevorstehenden Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen, erhebt schwere Vorw?rfe an die rotgr?ne Bundesregierung. Sie habe viel zu lange die freigiebige Vergabepraxis von Internetzug?ngen und E-mail-Adressen innerhalb der EU wie ?ber die Au?engrenzen der EU hinweg toleriert und so der Bildung krimineller LEB-Erreger-Schleuser-Netzwerke Vorschub geleistet. Nun sei es dringend geboten, diese internationalen Verbindungen streng zu ?berwachen und bei begr?ndetem Verdacht zu unterbinden. Auf diesen Vorwurf st?tzt die Fraktion der CDU/CSU im Bundestag einen Antrag auf ?nderung des Datenschutzgesetzes sowie des Post- und Fernmmeldegeheimnisses.

Dazu sagte der deutsche Innenmininster Otto Schily: "Die aktuellen M?glichkeiten sind mehr als ausreichend. Eine Gesetzes?nderung ist nicht n?tig. Wir sind sehr gut ?ber den Datenverkehr innerhalb Deutschlands und ?ber Deutschland hinaus im Bilde." Daher, so Schily, erw?ge die Bundesregierung derzeit eine zeitweise Abschaltung von Servern, auf denen sogenannte Weblogs eingerichtet sind - eine Art online-Tageb?cher mit Kommentarm?glichkeiten und hohem subversivem Potenzial. Dass ?ber diese Ma?nahme innerhalb der rotgr?nen Koalition ernsthaft nachgedacht werde, dementierte kurze Zeit sp?ter die Bundesvorsitzende der GR?NEN, Claudia Roth: "Ich finde das ?berhaupt nicht witzig." Als Betreiberin eines Hamster-Weblogs w?re sie selbst von einer solchen Ma?nahme betroffen und habe vorsichtshalber jetzt schon Mitgef?hl mit all den anderen WebloggerInnn sowie mit den in deutschen Haushalten oftmals nicht artgerecht gehaltenen Hamstern.

In den Streit zwischen Schily und Roth schaltete sich jetzt
Bundeskanzler Gerhard Schr?der ein: "Wir werden alles daran setzen, um diese Angelegenheit l?ckenlos aufzukl?ren. Bis dahin gilt die Pr?misse: Wer nichts wei?, der muss auch nichts machen."

Das us-amerikanische Unternehmen Microsoft arbeitet derweil mit Hochdruck an der Entwicklung einer Quarant?ne-Software. In Zusammenarbeit mit Immunologen sei dem Konzern eigenen Angaben zufolge der Nachweis gelungen, dass die LEB-Erreger nur 24 Stunden ohne Wirt ?berleben k?nnten. Er sei zuversichtlich, dass eine Software, die infizierte Daten f?r zwei Tage in Quarant?ne h?lt, eine LEB-Epidemie in Europa verhindern k?nne, sagte der Unternehmensleiter Bill Gates in einem Interview mit dieser Zeitung. Dazu m?ssten aber PCs weltweit mit dieser Software zwangsausgestattet werden. Und zudem, so Gates: "$$$$$$$$$$$$$$$$."

Aus ?sterreich meldete sich der Ex-FP?ler und Vorsitzende des neu gegr?ndeten "B?ndnis Zukunft ?sterreich" (BZ?), J?rg Haider, zu Wort. "Ich bin mir ganz sicher - hinter der Linken Ellenbogen-Beulenpest steckt die von Wien aus international operierende fundamentalisitische Untegrundbewegung um den Gegenpapst Commandantinus. Dieser Commandantinus ist schlimmer als die T?rken vor Wien. Wenn diese Bewegung nicht sofort ausgehoben und alle Anh?nger gefoltert, gehirngewaschen und dann des Landes verwiesen werden, dann steht ?sterreich eine verpestete Zukunft bevor." Der Sprecher des ?sterreichischen BKA, Franz Pistola, stuft diese Aussage Haiders als deutliches Anzeichen einer BSE-Erkrankung des K?rntner Extrempolitikers ein: "Das ist ein wahnsinniger Wichtigtuer. Es stimmt, dass da derzeit Eigenartiges im Gange ist im Wiener Untergrund, aber wir beobachten das und k?nnen mit Sicherheit sagen, das von dieser religi?sen Bewegung eine ganz andere Gefahr ausgeht. Ein Zusammenhang mit der LEB ist ausgeschlossen. Der J?rg sollte lieber mal seinen Tierarzt konsultieren." Sowohl die deutsche Schwesterorganisation, das BKA in Wiesbaden, als auch die Mediziner des Robert-Koch-Insituts stimmten auf Nachfrage dieser Zeitung der Einsch?tzung Pistolas zu. "Die derzeitige Panik ist v?llig unbegr?ndet", so Sorglos vom Robert-Koch-Institut. Er pl?diere daf?r, erst einmal abzuwarten, ob ?berhaupt weitere F?lle der LEB auftreten. Dann sei allerdings von Seiten der Beh?rden schnelles und koordiniertes Handeln gefragt sowie von Seiten der Verbraucher der sofortige, europaweite Verzicht auf Telefon, Internet und Schokoladenkonsum.
26.4.05 11:29
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


buzi / Website (26.4.05 12:01)
cafe latte find ich gut!
muß dann deine geschichte lesen.
schönen tag noch!
p.s.: was macht dein ellenbogen?


tf / Website (6.11.05 18:56)
Hab da was interessantes zum Thema Pest gefunden...
Pest -
die Geschichte eines Menschheitstraumas: "Man denke nur an Aids, an Ebola oder eben, zur Zeit möglicherweise, an die Vogelgrippe". Aber keiner denkt an DIE Landplage des ausgehenden 20. Jahrhunderts: Wohnmobile.
Mehr hier:
www.klett-cotta.de/59.html?&tt_products=1861&backPID=59&seite=leseprobe

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